90 Tage vor dem Christustag in Bern am 13. Juni haben die Veranstalter zur raschen Anmeldung aufgerufen. Grund: Die SBB brauchen für die Planung der Sonderzüge zwei Monate. Das ganze Fest soll umweltschonend über die Bühne gehen, die Besucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen.
ps. Über 30‘000 Christinnen und Christen werden im Stade de Suisse erwartet – eine logistische Herausforderung eigener Art! Denn die Organisatoren sind „auf den grünen Zweig gekommen“, wie Koordinator Christian Kuhn auf Anfrage erläutert. Die Grossveranstaltung soll CO2-neutral ablaufen. Der Umweltexperte André Galli wirkt im OK mit. Nicht nur der Transport, sondern auch Catering, Verpackungen und andere Aspekte des Tags werden nach ökologischen Gesichtspunkten gestaltet. Bisher haben sich 12‘000 Personen angemeldet – sie werden laut Kuhn mit bloss 60 Autos anreisen; denn 95 Prozent fahren mit dem Zug nach Bern.
Jesus Christus im Mittelpunkt
Die Trägerschaft des Christustags bilden der Deutschschweizer Verband der Freikirchen und Gemeinden VFG, der Schweizerische Evangelische Kirchenbund SEK, das Réseau Evangélique und die Schweizerische Evangelische Allianz. Die Organisatoren haben inzwischen das Detailprogramm fertiggestellt. „ Nun läuft alles auf Hochtouren“, freut sich Christian Kuhn. Und er betont: „Im Mittelpunkt steht Jesus Christus.“ Man achte darauf, dass nicht Stars auftreten. „Wir lassen Männer und Frauen, Junge und Alte aus allen Teilen der Schweiz zu Wort kommen. Sie unterstreichen das Evangelium mit ihrer eigenen Erfahrung.“
Themen, die beissen
An Themen, die beissen und unter die Haut gehen, fehlt es nicht: „Wir werden über Geld reden, auch über die Rolle der Christen in der Gesellschaft.“ Ein Hauptmotto des Tages sind die Buchstaben auf dem Fünfliber: Dominus providebit – Gott versorgt und sorgt vor. Dazu wird es Berichte geben. Die ersten und letzten zwei Buchstaben kommen extra zum Tragen: Do It – Tu es! „Der Nachmittag soll in eine Sendung münden, dass jede und jeder ermutigt heimgehen kann.“
Bis Mitte April anmelden!
Christian Kuhn bittet die Christen des Landes, sich im Vorverkauf bald anzumelden. „Wir wissen, dass sich die Leute auf den Tag freuen. Bis zum 15. April sollten wir wissen, wie viele teilnehmen.“ Die SBB brauche für die Planung der zahlreichen Sonderzüge zwei Monate. Der Organisator verweist auf die zahlreichen Busse, die 2004 nach Basel fuhren. „Nun ist man bereit für den Zug.“
Vorverkauf – kein Gerangel am Stadioneingang
Der Christustag hat seinen Preis. Der Vorverkauf ist eine Neuerung. Kuhn erklärt: „Wir wollen kein Gerangel vor dem Stade de Suisse. 2004 mussten viele Leute, die von weither angereist waren, abgewiesen werden und konnten nicht im Stadion mitfeiern – das wollen wir nicht mehr riskieren.“ Die Voranmeldung machts möglich, sagt Kuhn: „Ein gesicherter Platz im Stadion und die Reise inbegriffen“ – mit dem nicht unerwünschten Nebeneffekt, dass die Veranstalter nicht zur Hauptsache auf eine Grosskollekte abstellen müssen, um die Rechnungen zu begleichen.
Fest der Generationen
Laut Kuhn wird das Programm verschiedene Zielgruppen ansprechen, Junge und Alte. „Wir achten darauf, dass wir den verschiedenen Gruppen gerecht werden, nicht nur den Besuchern, die bereits viele Christustage erlebt haben. Der CT soll die Generationen und Kulturen der Schweiz verbinden – Romands, Ticinesi, Deutschschweizer, Landes- und Freikirchler, Charismatiker und Nicht-Charismatiker.“
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