Kirche in der säkularen Gesellschaft

Abstimmungssonntag —  Bild von Werner Näf. Zur Verfügung gestellt von www.kirchenweb.ch - 
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Endstation —  Bild aus lizenzfreier Bilderdatenbank. 
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Computer-Glücksache —  Bild von Werner Näf. Zur Verfügung gestellt von www.kirchenweb.ch - 
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"Im Namen Gottes..." – Traditionsabbruch, Individualisierung, Säkularismus und Migration zwingen uns, die Grundlagen unserer Gesellschaft zu überdenken. Was macht den Menschen zum Menschen? Dem Verhältnis von Staat und Religion kommt eine besondere Bedeutung zu. Glaube ist wohl persönlich, nicht aber Privatsache. Werte ohne Fundament hängen in der Luft. Kultur hat zu tun mit Weltanschauung und Bildung. Welche Rolle spielt dabei die Kirche?

Staat und Religion


Die überkommene westliche Trennung zwischen einem rein menschlichen und einem rein göttlichen Bereich (Immanenz / Transzendenz) ist in der Krise. „Äussere“ geopolitische Verschiebungen und „innere“ wissenschaftlich-philosophische Kritik rütteln an den Denkformen der liberal-säkularen Gesellschaft.
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Kirche und Gesellschaft

Der Schöpfungs- und Missionsauftrag – aktive Teilnahme in der Heiligung der Welt – ist heute neu zu entdecken und zu interpretieren.
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Christliche Pädagogik im säkularen Staat

In einer wertpluralen Gesellschaft kann es in Bildungsfragen eigentlich keine Neutralität, sondern nur Fairness in der Darstellung geben. Wertneutrale Bildung ist ein Selbstwiderspruch, da Bildung immer zu Verbindlichkeit hinführen und gerade nicht alles offen lassen will.

Christlich verantwortete Pädagogik stellt das Einführen und Begleiten der nachwachsenden Generation in einen Rahmen, der den Menschen zu seinen Mitmenschen, der Schöpfung und Gott in Beziehung und Verbundenheit bringen will. Es geht darum, in entsprechender Verantwortung vor Gott entscheiden und handeln zu lernen.

In den letzten Jahren ist die Bedeutung der Wertunterschiede von verschiedener Seite heruntergespielt worden. Begründet wurde es so, dass Bildung doch neutral sein müsse und es um die Vermittlung von 'Fakten' gehe. Aber: "Wenn man dem christlichen Volke die christliche Schule nimmt, nimmt man der christlichen Gemeinde einen guten Teil ihrer Freiheit… Neben einer entchristlichten Schule kann auf die Dauer die christliche Gemeinde nicht bestehen" (Emil Brunner).
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Autor: Peter Schmid     bereitgestellt: 01.04.2010     Besuche: 26 Monat