| "Die Praxis der Kindertaufe ist nur vertretbar in Verbindung mit Evangelisation und Gemeindeaufbau, mit christlicher Unterweisung und kirchlicher Bildungsarbeit. Denn Taufe und Glaube gehören nach biblischen Zeugnis und einhelliger reformatorischer Überzeugung zusammen. 'Eine Kirche, die Kinder tauft, ist dazu verpflichtet, zum persönlichen Glauben hinzuführen' (EKD-Synode 1999). 'Wenn der Glaube nicht zur Taufe kommt, ist die Taufe nichts nütze' (M. Luther). Evangelisation in ihren vielfältigen Formen hilft den Getauften zu realisieren, was ihnen in der Taufe geschenkt und welcher Weg ihnen eröffnet wurde. Der Gemeindeaufbau und die Evangelisation ... dienen also dazu, die Taufe als grundlegende Station auf dem Weg des Glaubens zu verstehen und die Getauften zu diesem Weg zu motivieren und sie dabei zu begleiten..." Aus: Das Evangelium unter die Leute bringen, EKD-Text, 2001 |
| Dokumente SEK: Die Taufe in evangelischer Perspektive P. Wick: Taufpraxis und Tauftheologie im NT Ch. Kähler: Was tun wir, wenn wir segnen? U. Heckel: Kindersegnung Jesu und das Segnen von Kindern Zurück zu Gottesdienst |