• Berichte

    Die Überzeugung «gemeinsam besser» treibt die Schweizerische Evangelische Allianz SEA an: Sie fördert die Einheit und das Miteinander der Christen, damit das gemeinsame Zeugnis und Wirken glaubwürdiger wird. Mit gemeinsamem Einsatz soll die Gesellschaft verändert werden. Diese Akzente trugen auch das Jubiläumsfest zum 175-jährigen Bestehen der SEA am 7. Mai in Tavannes.

    Das Fragen nach Identität und die Fortschritte der Neurowissenschaften haben die uralte Frage nach der Seele in den Hintergrund gedrängt. Mit exzellenten Referenten boten die VBG in Zürich Gelegenheit, Bezüge herzustellen.

     

    Das Wunder von Ostern ist die Mitte der Weltgeschichte.
    Und es läutet ihr Ende ein.
    «Christus ist von den Toten auferweckt worden!»
    Wie kommt die Botschaft 2022 bei uns an?

    Europa wäre ohne den christlichen Glauben nicht, was es ist. Doch wird Jungen suggeriert, dass Herkunft nicht zählt. Mehr als durch Attacken von aussen droht die Gesellschaft an inneren Widersprüchen zu zerbersten. Bei der ernüchternden Analyse bleibt Harald Seubert nicht stehen.

    Nimmt man an, die Natur werde von Gesetzen regiert, verzichtet man auf Wesentliches, wenn man die Frage nach dem Gesetzgeber ausblendet. Vor dem Evangelisch-Theologischen Pfarrverein skizzierte der Astrophysiker Werner Däppen Grenzen der Kosmologie vis-à-vis dem biblischen Schöpfungsbericht.

    Reformation ereignete sich schon im Alten Testament. Welche Faktoren begünstigen heute Erweckung und reformatorische Prozesse?
    Im LKF-Webinar machte Pfr. Thomas Bänziger Mut zum Handeln in erschwerten Umständen.

    «Wir sind zurückgeworfen auf unsere ureigene Berufung als Menschen, die glauben, hoffen und lieben.» Dies sagte die deutsche Historikerin Nicole Grochowina in einem Vortrag zum Christsein in postkirchlicher Gesellschaft. Sie hofft auf einen Aufbruch nach innen und nach unten.

    Die grossen Fragen beschäftigen uns stärker in Zeiten des Umbruchs. Manche säkular lebenden Menschen lassen sich einladen, über Sinn, Leiden, Glück und Erfüllung neu nachzudenken. Christliche Glaubenskurse helfen, das Evangelium zu buchstabieren.

    «Die uns Menschen von Gott gegebenen Freiheiten, in bezug auf Speisevorschriften und andere ähnliche Dinge, sollen alle im Blick auf Gott und im Blick auf die Mitmenschen sorgfältig abgewogen werden.» Was Huldrych Zwingli im Frühling 1522 schrieb, ist wieder aktuell.

    Der Versuch, Glaube, Kirche und Theologie in der säkularen Kultur erfahrungsbasiert am Leben zu erhalten, ist gescheitert. Der Systematiker Ingolf U. Dalferth fordert, dass Kirche und Theologie wieder entschieden das Zeugnis für Gottes Gegenwart im Leben eines jeden Menschen ins Zentrum stellen.

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