• Berichte

    Ohne Bibel und jüdisch-christliche Tradition sind die Menschenwürde und die Gleichheit der Menschen – zentral für den säkularen Rechtsstaat – nicht angemessen zu verstehen, kaum nachhaltig zu begründen. Dies machte die deutsche Politikwissenschaftlerin Tine Stein in Zürich deutlich.

    Die Faszination der Jugendarbeit war am Samstag, 16. März 2019, in Suhr mit Händen zu greifen. Damit die Akteure kreativ bleiben, haben sie den Blick auf Christus zu richten und auf sich selbst acht zu geben.

    Die gesellschaftlichen Megatrends schütteln die Kirche durch. Ist sie (auch sonst) richtig in Bewegung? An einer Tagung prüfte die Berner Landeskirche Entwicklungsmodelle und suchte zukunftsträchtige Ansätze fürs kirchliche Leben.

    Eine Zürcher Ausstellung zum Reformationsjubiläum zeigt, was der Drucker Christoffel Froschauer zur Ausbreitung von Zwinglis Gedanken beitrug. Was im Städtchen an der Limmat geschah, gewann durch die Flugschriften des Predigers innert kurzem Bedeutung weit über die Grenzen der Eidgenossenschaft hinaus.

    Unter dem Titel «A Dynamic Church» fand in der Basler Gellertkirche am 16. Februar zum zweiten Mal ein Studientag mit Graham Tomlin, Bischof von Kensington, statt. Er steht für den Aufbruch in der Anglikanischen Kirche.

    Wie kann das Evangelium in der spätmodernen Gesellschaft wieder leuchten, die Kirche aufleben? Während Europa daran sei, sich auf ein ungeheures Experiment einzulassen, wirkten protestantische Kirchen weithin kraftlos und mit sich selbst beschäftigt, sagte der Kirchenhistoriker Armin Sierszyn in einem Vortrag. Doch «das Wort Gottes macht Kirche neu.»

    Der Zwingli-Film stellt uns den Zürcher Reformator neu vor Augen. Den Kämpfer für soziale Gerechtigkeit mehr als den Theologen. Der Zürcher Reformationshistoriker Peter Opitz ergänzt im LKF-Interview das Bild und stellt Zwingli in den historischen Kontext.

    Wie jeder Historienfilm ist auch «Zwingli» ein Spiegel der Gegenwart. Zu denken gibt, dass das Filmporträt des Reformators den säkularen Mainstream von heute bestätigt, statt ihn herauszufordern. – Ein Essay von Lukas Zünd.

    Innenperspektiven und Aussenansichten der reformierten Kirchen unterscheiden sich erheblich. Der Jahresrückblick über Ereignisse im Kirchenbund und in den kantonalen Kirchen kann dazu dienen, Divergenzen bewusst zu machen, die sich künftig auswirken werden.

    Die Reformierten haben sich ein klassisches Kleid geschneidert: Am 1. Januar 2020 tritt die neue Verfassung des Kirchenbunds in Kraft. Er wandelt sich zur Kirchengemeinschaft mit anderem Namen. Eine dreigliedrige Leitung und die Verankerung in alten Bekenntnissen sollen der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz Profil geben.

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