Gründung des Netzwerks Bibel und Bekenntnis

Am Samstag, 23. Oktober 2021, wird das Schweizer Netzwerk «Bibel und Bekenntnis» an einer Tagung im Kirchgemeindehaus Winterthur-Seen gegründet.

«Bibel und Bekenntnis» will laut einer Mitteilung der Initianten «zum Vertrauen auf die Heilige Schrift ermutigen». Die Reformatoren hätten als einziges Instrument für die Erneuerung der Kirche die Bibel gehabt. Ihre Übersetzung, Verbreitung und Verkündigung habe Europa geprägt: «Dieser Segensstrom hielt über viele Generationen an.»

Infolge der fortschreitenden Säkularisierung konstatieren die Initianten eine «grosse Verunsicherung» in der Kirche. Die Versuche von Verantwortlichen, sie durch Eingehen auf den progressiven Zeitgeist in der Gesellschaft attraktiver zu positionieren, seien jedoch gescheitert.

«Demnach kommt nun die Zeit des Umdenkens und der Neubesinnung auf das, was immer die Kraftquelle der Kirche war: Es ist das Wort der Heiligen Schrift, das allein geistliches Leben erschafft und die Kirche stets neu ins Leben ruft.»

Der Sprecher des Netzwerks, Pfr. Willi Honegger in Bauma ZH, bezeichnet das neue Netzwerk als Denkfabrik für jene, «die die Erneuerung der Kirche aus der Bibel erwarten». Als Schlüssel zu ihrer Auslegung sollten die alten Bekenntnisse der Christenheit dienen.

Auf der Website stellen die Initianten ihre Bekenntnisgrundlage dar. Das neue Netzwerk versteht sich als «unabhängiges Schwesternetzwerk» des deutschen Netzwerks Bibel und Bekenntnis. Dessen Leiter Ulrich Parzany wird ein Grusswort an die Winterthurer Tagung richten. Eingeladen sind Pfarrerinnen und Pfarrer, Mitarbeitende und Behördenmitglieder.

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