Die Nachhaltigkeitsziele und die Kirchen

Die Ziele der UNO für nachhaltige Entwicklung (SDGs) werden 2030 nicht erreicht, wenn die Staaten nicht entschieden handeln. «Es wäre nun leicht, die Hoffnung aufzugeben», mahnte Generalsekretär António Guterres Mitte September in der UNO-Generaldebatte in New York.

Das Schweizer Netzwerk StopArmut ruft dazu auf, der Vision einer Welt, «die frei von Armut, Hunger, Krankheit und Not ist und in der alles Leben gedeihen kann», in den Kirchen nachzuleben, gemäss Guterres' Appell: «Es braucht nun Jede und Jeden».

Für StopArmut sind die SDGs auch «God’s Global Goals»; das Netzwerk lanciert eine Kampagne und ermutigt Christinnen und Christen mitzuwirken an der Umsetzung der Agenda 2030 – und damit Hoffnung zu spenden für diese Welt. Die kürzlich veröffentlichte Broschüre «God’s Global Goals» dient als Einstieg ins Thema; sie eignet sich zur Einzellektüre oder zur Diskussion in (Klein-)Gruppen.

Die Broschüre ist eine theologische Reflexion der SDGs, die jedes der 17 Ziele beleuchtet. Sie zeigt die Nähe der SDGs zur biblischen Botschaft und porträtiert zu jedem Ziel eine christliche Organisation, welche in diesem Bereich tätig ist.

Um das Thema weiter zu vertiefen und zur Mitwirkung zu motivieren, lanciert StopArmut nun eine breite Kampagne über soziale Medien und Radiobeiträge. Der StopArmut-Konferenz am Samstag, 26. März 2022, in Aarau soll eine Vertiefungswoche folgen, welche konkrete Handlungsoptionen in den Fokus nimmt.

Quelle: StopArmut Schweiz