Home

An einem «nationalen ökumenischen Gedenk- und Feiertag» am 1. April in Zug haben Leiter der Reformierten und der Katholischen Kirchen ihren Willen bekräftigt, im Zeichen von Bruder Klaus und der Reformation «gemeinsam zur Mitte» zu streben. Am stärksten kam der Wunsch nach ungetrennter christlicher Gemeinschaft im Gottesdienst zum Ausdruck.

Was bleibt den Kirchen im Gedenken an Niklaus von Flüe und die Reformatoren, als Christus den Herrn um sein Erbarmen zu bitten? Der Gottesdienst, den Reformierte und Katholiken am 1. April am nationalen Gedenk- und Feiertag in Zug gestalteten, gipfelte im Schuldbekenntnis. «Gemeinsam zur Mitte» suchen die Landeskirchen den Weg.

Agenda

18. Juni bis 21. Juni 2017
04. September bis 06. September 2017
18. November 2017

Das Evangelium von der Befreiung durch Jesus Christus ist 500 Jahre nach der Reformation immer noch fremd und sperrig. «Dieses Fremde zu sagen, macht Kirche relevant», sagte Michael Herbst am Kongress DYNAMISSIO in Berlin. Der Kongress fokussierte auf die Grundlage, Gemeinschaftsdimension und Sendung der Kirche.

Für den US-Theologen Kevin Vanhoozer ist die Geschichte der Taten Gottes ein echtes Drama. Das Ur-Skript des Dramas ist die Bibel. Hauptakteur ist Gott selbst, aber er will die Christen und die Kirche als Co-Akteure haben. Sie leben dieses Drama der Erlösung auf der Bühne dieser Welt und führen es auf. Mit Vorträgen in in Fribourg machte Vanhoozer eben dazu Mut.