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Die Studientage «Come, Holy Spirit!», die vom 19.-21. Juni an der Universität Freiburg stattfanden, brachten Licht- und Schattenseiten der Kirchengeschichte(n) zum Ausdruck. Spürbar war das Verlangen nach mehr geistlicher Erfahrung und Gemeinschaft.

«Komm, heiliger Geist, entzünde das Feuer deiner Liebe.» In der Kathedrale von Freiburg feierten Christen aus den Kirchen der Schweiz am Dienstag, 20. Juni, einen Gebetsgottesdienst. Miteinander sammelten sie sich vor dem Schöpfer und Erlöser, der Leben schenkt und Menschen verbindet.

Am 18. Juni haben die Kirchen des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds in Bern 500 Jahre Reformation gefeiert. Mit der Freude über Gottes Gnade und dem Dank für geistlichen Segen und Wohlstand verband Gottfried Locher in der Predigt die Frage, wohin sich die Reformierten mit ihren Herzen ausrichten.

An den Studientagen «Komm, Heiliger Geist!» an der Universität Freiburg haben der Neutestamentler Nicholas Thomas Wright und der anglikanische Erzbischof von Canterbury Justin Welby kraftvoll für ein Christsein geworben, das den Menschen dieser Welt zugewandt ist, für eine geistlich bewegte, Frieden stiftende Kirche.

Im Gemeinschaftshaus Moosrain in Riehen bei Basel bieten Christen seit 2012 Zimmer und Wohnungen an. Sie stehen auch Menschen offen, die Begleitung und Stützung brauchen. In den Wohngemeinschaften geniessen sie ein zuträgliches Mass an Freiheit.

Ein «Mysterienspiel» wird im Zürcher Grossmünster geboten, das einen neuen Blick auf Zwingli verspricht. Der Autor Christoph Sigrist stellt ihm seine Frau Anna Reinhart zur Seite. In ihren Traumbildern – von Zwinglis Ende her – wird der Umbruch der 1520er Jahre vergegenwärtigt.

Der Dynamik der Reformation 500 Jahre nach ihren Anfängen nachspüren da wo alles begann: In der Lutherstadt Wittenberg ist während 16 Wochen die Weltausstellung Reformation zu sehen. Kirchen, Organisationen, Initiativen und Kulturschaffende präsentieren ihre Sicht auf die Reformation. Ein Bildbericht.